Freitag, Oktober 24, 2008

Warum ein Impressum wichitg ist?

Ein korrektes Impressum bietet mehr Rechtssicherheit und schützt vor ungewollten Abmahnungen.

Das Telemediengesetzes (TMG) schreibt eine Anbieterkennzeichungspflicht von Websites auch für natürliche Personen vor. Die Anbieterkennzeichung oder auch Impressum genannt, beinhaltet je nach Art des Internetangebots unterschiedliche Angaben, wie zum Anschrift und Name des Telemedienanbieters.

Wie ist ein Impressum zu gestalten und welche Angaben sind erforderlich fragen sich viele Websitebetreiber zu recht. Denn wer als Telemedienanbieter seine Anbieterkennzeichnungspflicht nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechend erfüllt, handelt ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße (bis zu 50.000 Euro) belangt werden.

Er begeht auch einen Wettbewerbsverstoß, der u. a. zu Ansprüchen auf Unterlassung führt, die in der Regel auf dem Weg über kostenpflichtige Abmahnungen durchgesetzt werden. Das kann teuer werden und besonders kleine und mittlere Unternehmen erheblich belasten.

Das Bundesamt der Justiz hat einen Leitfaden im Internet veröffentlicht, der eine Hilfestellung zur Gestaltung eines Impressums bietet.

Die folgenden Links für zu den Inhalten des BMJ

Quelle: BMJ

Sonntag, September 14, 2008

Lokale Internetwerbung mit Google Maps

Die lokale Internetwerbung mit Google Maps wird in Deutschland in den kommenden Monaten neuen Aufschwung bekommen. Google filmt und fotografiert auch in Deutschland, wie bereits in den USA (z. B. in New York) geschehen, alle Straßen vieler Städte. Die Option "Straßenansicht" in den Google Maps macht einen virtuellen Spaziergang oder einen Schaufensterbummel möglich. Es ist quasi "ein Second Life" nur in der wirklichen Welt.

Die neuen Chancen und Möglichkeiten dieses virtuellen Schaufensterbummels stecken noch in den Kinderschuhen in Bezug auf die Vermarktung. Aber der Suchmaschinengigant Google wird das Verfilmen der Straßen weltweit sicher nicht ohne Gewinnabsichten machen. Auch Microsoft versucht mit der Funktion "Vogelperspektive" in Virtual Earth in diesem Marktsegment von Beginn an dabei zu sein.

Für Vermarkter und Firmen ist die "Straßenansichtsfunktion" in Google Maps sehr gut geeignet für zum Beispiel den Einsatz von klassischen Online-Werbeformen, wie Banner, Alerts oder Textads.
Vorstellbar ist aber auch:
  • Map-Commerce: Das virteulle Betreten eines Shops bzw. Ladens. Ein freundlicher Mitarbeiter öffnet die Tür und in Form eines Online Videos wird das aktuelle Angebot präsentiert. Per Mausklick ist das Produkt im Einkaufswagen.
  • Virtueller Begleiter: Auf der Suche nach dem Shop bzw. eines Einkaufshauses nutzt man z. B. sein iPhone. Der virtuelle Shopbesitzer erscheint auf der Google Map und bringt einem freundlich und schnell zum Ziel. Das schöne dabei ist, dass man genau sieht wo man ist und wohin man läuft. Das Ziel vor Augen und die Shoppingfreude steigt.
  • Map-Werbung: Der Schaufensterbummel wird zur virteullen Shoppingmeile. Das Angebot der Woche erscheint immer im Schaufenster.
Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und es bleibt spannend was daraus wird.

Mittwoch, September 03, 2008

Google Chrome versus Logo Microsoft Windows Logo

Ein Ziel von Google mit dem Browser Chrome ist die Verbesserung der Nutzung von Online-Anwendungen und Web-Applikationen. Insbesondere sollen die "Web Office Anwendungen" von Google besser als mit anderen Webbrowsern genutzt werden können. Es ist nicht nur ein Browserkrieg, der sich hier anbahnt, sondern vielmehr ein sehr ernst zunehmender Angriff auf das Kerngeschäft von Microsoft - Microsoft Office.

Zeigt sich dies auch im Logo von Chrome? Wenn man die beiden Logos näher betrachetet, sieht man, dass die Farben der Logos in rot, grün, blau und gelb erscheinen.

Google Chrome mit Sicherheitslücken.

Der neue Browser Google Chrome wurde bereits millionenfach heruntergeladen. Experten warnen jedoch vor Sicherheitslücken. Der Browser (derzeit noch Beta-Version) mit seiner schlichten aber gefälligen Oberfläche und mit nur einer Eingabemaske, die sogennannte Omnibox, hat mindestens eine Sicherheitslücke, die Schädlinge eindringen läßt. Mehr zu diesem Thema bei heise.

Auch Datenschützer haben Bedenken aufgrund der Übermacht von Google im Internet. Der gläserne Internetnutzer kann mehr denn je Realität werden. Denn Google könnte mit dem Browser nicht mehr nur das Suchverhalten, E-Mails (Gmail), sondern jetzt auch das Serve-Verhalten speichern.
Google war sich den Argumenten der Datenschützer sicher und hat einen Modus zum anonymen Surfen im Internet mit dem Browser Chrome eingebaut.

Neuer Webbrowser. Google Chrome.

Google bringt pünktlich zu seinem 10 jährigen Geburtstag seinen ersten Browser auf den Markt. Das Projekt Chrome hatte den Namen V8 und war 2 Jahre streng geheim. Eine kleine Panne hatte der Markteintritt in der Browsermarkt jedoch. Google versendetete an Blogger ein 40 seitiges Comic, das den neuen Browser - Google Chrome - illustriert und die Vorteile darstellt. Leider war die Post zu schnell und die Webgemeinde erfuhr einen Tag vor dem offiziellen Start am 2. September, dass ein neuer Webbrowser gegen den Platzhirsch Internet Explorer (Marktanteil ca. 70 Prozent) und Firefox (Marktanteil ca. 25 Prozent) antritt.

Google wirbt um seinen Browser und sagt er sei schneller, sicherer und einfacher als die anderen Browser. Der Browser basiert auf einer eigens entwickelten Java-Script Engine, die besonders durch schnellen Aufbau von Applicationen besticht. Nicht ohne Grund. Denn Google möchte seine Applikationen und Anwendungen (Google Gear) schneller als bisher verbreiten und somit in das Kerngeschäft von Microsoft stoßen. Anwendungen wie MS Office können mit schnellern Browsern besser als bislang genutzt werden. Die Nachteile gegenüber lokalen Anwendungen verringern sich daher immer stärker.

Heute konterte die Mozilla Org mit ihrem Browser Firefox (Version 3.1) und zeigte in Benchmark vergleichen, dass Firefox schneller als Chrome ist.

Für die Internetnutzer und Webentwickler kann der "neue" Browserkrieg nur gut sein.

Montag, September 01, 2008

Die besten Werbefilme 2008. Cannes Lions.

In Cannes wurden dieses Jahr wieder die besten Werbefilme prämiert. Stimmen Sie mit ab oder schauen Sie sich die Spots einfach an.



Zu den ausgezeichneten und besten Video Ads ...

Sonntag, August 17, 2008

Online-Video Ads. Bewerten, Hochladen, Anschauen, Diskutieren.

Die Internetworld hat in der letzten Ausgabe viel zum Thema Online-Video Ads geschrieben. Die Branche ist sich einig, dass Video Ads immer populärer und bei den Nutzern mehr denn je Aktivierung erzeugen. Das klassische Marketing, insbesondere TV-Werbung, hat immer geringere Durchdringungs- und Erinnerungsraten. Sie wird schlicht und einfach durch "wegzappen" unterdrückt und somit nicht mehr bzw. nur noch teilweise wahrgenommen. Für die meisten Fernsehzuschauer ist sie mittlerweile sogar lästig geworden.

Ganz im Gegensatz hierzu sind Online-Video Ads. Diese werden aktiv aufgerufen, gerne angesehen und auch viral verbreitet. Die Werbebotschaften werden bewertet und diskutiert und von Werbebotschaftsempfängern bekannt gemacht. Werbung ist immer noch interessant, wenn man die Konsumten selbst bestimmten läßt, wann eine der 1.000 Werbebotschaften pro Tag aktivieren soll oder auch nicht.

Bei Advideo können auch Firmen ihre Werbespots hochladen und kostenlos bewerten und diskutieren lassen. Sind die Clips aktivierend und gut gemacht, besteht die Möglichkeit, dass die Community die Video Ads viral verbreitet. Schauen sich viele Menschen die Videos online an, liegt die Vermutung nahe, dass falls diese im Fernsehen ausgestrahlt werden, vielleicht nicht sofort "weggezappt" werden.